Mit dem Tutorial zur Datenanalysesoftware MAAT geben wir dir einen Begleiter, der dir den Einstieg in die Analyse vereinfachen wird.

Datenanalyse, Datarecording mit der MAAT Software
 

Analyse der Rundenzeit GPS Datenanalyse "GLat" & "GLon"  
1. Einführung in die Datenanalyse 1. Darstellung Beschleunigung & Seitenkräfte  
2. Ideale-, Rollende-, Echte Rundenzeit    
3. Zwei-Fahrer Rundenvergleich    
4. Auswertung von Sektoren     
5. Abschnitt zw. zwei Cursor auswerten    
     
Organisieren der Darstellung    
1. Analysefenster organisieren    
2. Kanäle anpassen    
3. Highlights / Alarme erstellen    
4. Anzeige Headline (Kurven & Sektoren)    
5. Rundenvergleich eines oder mehrerer Fahrer    
 
EINFÜHRUNG IN DIE DATENANALYSE

Moderne Laptimer wie das DaVinci und der Corsaro von Starlane bieten dir als Fahrer ein enormes Potential, da sie weit mehr Funktionen als nur ein Laptiming unterstützen.
Neben der internen GPS-Datenaufzeichnung, bekommst du mit kleineren Erweiterungen wie Sensoren oder CAN-Bus Datenlogger schnell und vor allem sehr einfach ein komplexes Datarecording.  Neben zuverlässiger und sorgfältig gepflegter Technik wird die Datenanalyse wie bei einem Profi zu einem unersetzbaren Fundament für dich um gezielt schneller schnell zu werden.
In den folgenden Tutorials werden wir dich mit dem Funktionsumfang der Starlane Geräte und der MAAT Analysesoftware vertraut machen. Schritt für Schritt erklären wir den Funktionsumfang der MAAT. Unser Ziel ist es, das du dich und dein Fahrzeug besser verstehen wirst. Schwächen, oder gar Fehler erkennst. Du dich und dein Fahrzeug über diesen Weg perfektionierst, sicherer machst und damit schnellere Rundenzeiten erreichen wirst.

Erste Schritte in die neue digitale Welt der Analyse.
Wenn du dein Fahrzeug neu hast, empfiehlt es sich in kleinen Schritten zu beginnen. Es wäre übertrieben Geld in ein komplettes Datarecording zu investieren, wenn zum Schluss dann das Geld für die Trainings, die wichtige Praxis fehlt. Denn bei all den Möglichkeiten bleibt eines sehr wichtig. Üben, üben, üben…
 
GPS Linie Datenanalyse
 
Wir bieten dir mit unseren Systemen die Möglichkeit dieses schrittweise zu erweitern, wodurch du die Sensoren und Funktionen exakt auf deine Bedürfnisse abstimmen kannst.


Für den Anfang…
Auch wenn bei Fahrzeugen wie Motorräder oder Autos, einige der folgenden Daten (Wassertemperatur, Gang) von Hause aus angezeigt werden, sind die im Folgenden genannten Parameter in der Datenerfassung ein Grundstock um mit der Analyse zu beginnen.
Insbesondere für Kartfahrer sind die Erfassung der Drehzahl und Motortemperatur nicht nur „ratsam“, sondern wirklich „unverzichtbar“, um das Material nicht zu überfordern, oder gar zu beschädigen.
 
Basissystem einer Datenanalyse:
Laptimer mit Zeiten und Zwischenzeiten
GPS-Positionserfassung
GPS-Geschwindigkeit
GPS-Beschleunigung
GPS-Verzögerung
Drehzahl
Kühlmittelthemperatur
 
Zur Erweiterung in das Basissystem:
Abgastemperaturerkennung bei 2 Takter
Lambdaerfassung bei 4 Takter
Drosselklappenstellung
 
Zur Erweiterung in ein hochwertiges Analysesystem:
Erkennung Stellung der Drosselklappe
Lenkwinkelerkennung (Auto / Kart)
Erkennung der Hinterradgeschwindigkeit
Eingelegter Gang (Auto, Motorrad, Schaltkart)
Bremsdruck
Reifentemperatur
Reifendruckerkennung
Federwege (bei Motorrädern)
Positionserkennung des Auslassventils (bei Kart, sofern vorhanden)



Nicht nur auf der Strecke...
Die Nützlichkeit des Datenerfassungssystems zeigt sich jedoch nicht nur darin, dass du Betriebsparameter direkt beim Fahren auf der Strecke angezeigt bekommst.
Die volle Funktion der Analyse entfaltet sich erst dann, wenn du die Möglichkeit nutzt alle Daten am Computer, mit der MAAT Analysesoftware auszuwerten und in Anhängikgeit zur Position auf der Strecke und zu anderen Daten stellen kannst. 
 
 Datenlogger für Datarecording
 
Ein wesentlicher Bestandteil des Datenerfassungssystems: Funkdatenlogger mit Sensoren, die die verschiedenen Parameter messen, die uns interessieren, wie Raddrehzahl, Motordrehzahl und Kühlmitteltemperatur. Die Anzahl der Logger kann ganz nach Bedarf erweitert werden.
 

ZEITMESSUNG & THEORIEN, DIE GRUNDLAGEN DER TELEMETRIE

Analyse der „theoretisch Best Lap“:
Eine sehr einfaches, jedoch höchst interessantes Datendetail wird bereits auf dem Laptimer nach jeder Session generiert und kann dort auch zu jeder Session eingesehen werden. Die „theoretisch Beste Runde“. Diese Rundenzeit, wird automatisch aus den jeweils besten Sektoren einer gefahrenen Session errechnet.
Gerade zum Anfang des Rennsportes ist es schwer konstante Rundenzeiten zu fahren. Konstanz, Runde für Runde, ist etwas was einen guten Fahrer auszeichnet. Denn nicht eine Chaosrunde macht einen schnellen und vor allem sicheren Fahrer aus, sondern die Konstanz der Rundenzeiten einer Session.
Insbesondere durch Fahrfehler, ferner aber auch durch Verkehr, kommt es immer wieder zu Abweichungen zur „theoretisch besten Rundenzeit“.  Je geringer die Abweichungen zur „Theoretisch besten Runde“ sind umso konstanter und sauberer sind deine Runden.
Es wird ein Zeitpunkt kommen, bei der es zu einer deutlichen Verbesserung deiner Rundenzeit kommt. Wahrscheinlich wirst du dies erst mit erstaunen bei der Einsicht in deiner Session List sehen, wenn du deine Zeiten ansiehst. Da du diese nicht mit „Gewalt“ eingefahren hast, sondern mit einer „Leichtigkeit“ bei der du nicht erwartet hättest das es eine neue „Top Zeit“ für dich wird.


Rundenzeiten mit Potenzial:

„Echte Rundenzeit“ (Lap Time)
„Theoretische best Lap“ (Ideal Time)
„Beste rollende Rundenzeit“ (Rolling Time)


Gefahrene Rundenzeit, Rollende Rundenzeit, Ideale Rundenzeit, wichtige Details in der Analyse

Diese von der Maat bereitgestellte Tabelle ermöglicht es uns, die Differenz zwischen den auf der Strecke erhaltenen Zwischenzeiten und den von der Software während der Analyse auf dem PC neu erstellten Zwischenzeiten zu bewerten. Im Laptimer können 4 Sektoren hinterlegt werden, diese Zwischenzeiten, die Split1 - Split 2 - Split 3 - Split 4, werden während der Fahrt auf der Strecke dem Fahrer auf dem Display angezeigt und zeigen die Verbesserung oder Verschlechterung während der gefahrenen Session an.
Durch diese Zwischenzeiten wird die „Theoretisch Best Lap“ anhand der einzelnen, jeweils besten Sektoren einer gesamten Session errechnet und wird bereits in der Analyse im Laptimer angezeigt.
Eine erste Analyse, die ein Fahrer durchführen kann, ist der Vergleich seiner „Besten Rundenzeit“  der Session, mit der berechneten „Theoretisch Best Lap“ . Professionelle Fahrer haben normalerweise Unterschiede zwischen beiden Zeiten von maximal einer Zehntelsekunde.

Was ist die rollende Rundenzeit
Mitunter kann es jedoch sinnvoller und überzeugender sein, stattdessen die „Rollzeit“ zu analysieren. Die Rollzeit errechnet sich aus einer Folge von besten Sektoren einer Runde.
Die beste Rollzeit erhält man, indem man beispielsweise aufeinanderfolgend „Sektor 2 + Sektor 3 + Sektor 1“ addiert. Unabhängig vom überfahren der Ziellinie!
Die Runde wird also nicht auf der realen Ziellinie der Strecke berechnet, sondern durch Simulation aufeinanderfolgender Sektoren, immer unter Berücksichtigung einer vollständigen und durchgehenden (und damit realistischen) Runde. Mit anderen Worten, wenn wir in einer Kurve einen Fehler machen, betrachten wir den (gesamten) Streckenabschnitt vor oder nach diesem Fehler. Nachdem Du die Session heruntergeladen hast, ist es daher bei der detaillierten Analyse der Rundenzeiten sehr wichtig, deine beste Rundenzeit sorgfältig zu bewerten, indem du diese mehr mit der rollenden Zeit als mit der idealen Zeit vergleichst. Dies gilt auch für die professionellsten Fahrer, gerade weil die „Rolling Time“ oft das wahre Potenzial des Fahrzeugs und des Fahrers darstellt, da sie einen Sektor nicht berücksichtigt, in dem vielleicht überholt wurde oder in irgendeinem Fall etwas Verkehr.
 
Kurzum, auch scheinbar „absolute“ Parameter wie deine gefahrenen Rundenzeiten können tatsächlich ausgewertet und interpretiert werden. Insbesondere der Vergleich von „Echtzeit“, „Idealzeit“ und „Rollzeit“ ermöglicht uns zu verstehen, welchen Verbesserungsspielraum wir aus fahrerischer Sicht haben.
Und du wirst verstehen, warum Fahrer die nur nach der Zeitenliste, oder dem Monitor im Fahrerlager gehen und sich damit zufrieden stellen, wertvolles Verbesserungspotential verschenken.
  


ZWEI-FAHRER-VERGLEICH

Nachdem wir die Daten unserer Runden auf unserem Monitor (oder mehr als einem ...) angesehen haben, sehen wir uns an, welche die interessantesten und aussagekräftigsten Runden sind, um diese einem direkten Vergleich zu unterziehen.


Zwei Fahrer Vergleich in der Rundenanalyse

Je nach eigener Konfiguration startet die MAAT die Session in der von uns zugewiesenen Ansicht, die von uns konfiguriert werden kann.
Eine aktuelle Implementierung in der MAAT, über die wir im weiteren Verlauf mehr erfahren werden sind die oben in GELB erfassten DELTA SEKTOREN.
Die DELTA SEKTOREN ermöglichen dir die Strecke in Mikrosektoren (bis zu 10) zu unterteilen. Du wirst mit dieser Unterteilung besser verstehen, wo du dich befindest und wo du Zeit gewinnst, oder verlierst. Die Anzahl der Sektoren und die Art der Ansicht (Zeit-, Weg-Achse) und die Auflösung der Zeitdifferenz, kannst du über die Icons am linken unteren Rand der Delta-Anzeige justieren.



Deltatime beim Datarecording

Du kannst eine sehr genaue Analyse der während der Session aufgezeichneten Sektoren durchführen, in dem wir die Daten zweier verschiedener Fahrer vergleichen. Im Bild sehen wir 4 rote Histogramme von Fahrer 1 Seite an Seite mit 4 gelben Histogrammen von Fahrer 2: Auf diese Weise ist sehr intuitiv zu verstehen, in welchem ​​der 4 Sektoren Geschwindigkeits- und damit Zeitunterschiede aufgetreten sind. 
Im oberen Fenster werden dir die Sektoren angezeigt die du über die GPS-Koordinaten auf dem Laptimer gesetzt hast.
Im unteren Teil des Fensters, kannst du die Strecke in bis zu 10 Sektoren unterteilen, um so genau zu beurteilen, wo du auf der Strecke Zeit gegenüber der Referenzrunde gewinnst oder verlierst.
Klicke auch in die rechte untere GPS-Karte um die einzelnen Sektoren anzuklicken und eine Zeit im Deltadiagramm angezeigt zu bekommen.


SEKTOR FÜR SEKTOR 


Du kannst über die „Time History“ eine Analyse der einzelnen Sektoren einer ganzen Session durchführen.
Diese Art der Analyse ist sehr einfach und bietet dir ein wertvolles Instrument, um Veränderungen der Rundenzeit durch Modifikationen am Set Up oder einer Änderung des Fahrstils zu erkennen.
In der oben gezeigten Abbildung sehen wir den zeitlichen Verlauf der 4 Sektoren (durch die verschiedenen Farben gekennzeichnet) während der Session. Wenn wir genau beobachten, sehen wir, dass die rote Linie sehr konstant ist, ähnlich der weißen Linie. Wenn wir uns jedoch die gelbe und grünen Linie ansehen, sehen wir, dass der Fahrer nicht konstant ist. Oftmals wird durch die Analyse dieser Grafik sofort der Streckenabschnitt hervorgehoben, auf dem der Fahrer Schwierigkeiten hat.

 

Time history Splitt Time Time History Laptime Mode


DEFINIERTEN SEKTOR ZWISCHEN ZWEI CURSOR AUSWERTEN

Ein sehr nützliches Analysewerkzeug zum Hervorheben eines zeitlichen Unterschiedes ist die Funktion „Zwischen zwei Cursor messen“. Du findest diese Funktion direkt im Bildschirm unter der Tabelle der Kanäle, links neben dem „Kanalsetting“.
Klicke in einen Kanal in der Tabelle und anschließend auf „Two Cursors Measure“.  Lege mit den ersten Klick in die Kurve den Startpunkt und mit dem zweiten Klick, den Endpunkt des Microsektor fest.
 
Diese Funktion ermöglicht es uns, Ausschnitte aus einem beliebigen Kanal zu sezieren. In diesem Fall verwenden wir den Kanal GPS-Speed.
Wie wir in der Tabelle oben rechts sehen können, haben wir zwei GPS-Geschwindigkeiten (rot und gelbe Linie). Darunter sind die Werte der beiden Runden hervorgehoben, dh Geschwindigkeit in Punkt 1, Geschwindigkeit in Punkt 2, die Variation, usw. Aber die beiden Parameter, die uns interessieren, sind die Zeitdifferenz der analysierten Streckenlänge und die in den beiden Runden zurückgelegten Meter: Im Beispiel sehen wir also, dass der Fahrer während des Überholens auf dem ausgewählten Streckenabschnitt etwa 0,14 Sek. verloren hat (Deltazeit). Diese im Programm vorhandene Art von Funktion kann auch in anderen Fällen nützlich sein, beispielsweise um zu verstehen, ob eine andere Linie Wahl rentabler ist als eine andere. (Oder Übersetzungsabstufung, usw.)


Zwei Cursor Messung


Nach dem wir die Möglichkeiten der Analyse der verschiedenen Arten der Rundenzeiten und deren Graphen analysiert haben, werden wir uns nun in weitere Details der Analyse zuwenden.

Organisieren der Darstellung der Analysefenster, Kanäle und von Alarmen bzw. Highlights

Analysefenster organisieren & konfigurieren

Sehen wir uns an, wie wir den Analysebildschirm am sinnvollsten auf die jeweils eigenen Bedürfnisse anpassen können. 
Du kannst mehrere Ansichten erstellen und zwischen diesen über kleine Tabs am linken oberen Analysefenster wechseln. Die MAAT wird nach der Definition automatisch mit diesen Analyseansichten starten.
Im Folgenden einige Ansichten, die du über den ICON „View“ >> „Add View“ erstellen und auch mit einem Namen versehen kannst. Der „Tab“ wird dann mit deinem gewählten Namen links, oben am schwarzen Rand des Bildschirmes angezeigt.


Datarecording neues Fenster erstellen

Beim Schließen der Fenster können diese mit einem passenden Namen versehen werden. Du kannst bei der Analyse schnell zwischen den Tabs zu verschieden Ansichten wechseln.

GPS Datarecording, Fenster hinzufügen


Anpassen einzelner  Kanäle

Halte die Maus auf einen der gewünschten Kanäle und klicke die rechte Maustaste. Es öffnet sich ein Untermenü (2) um dem gewünschten Kanal Farbe, Linienbreite und Bereiche zuzuweisen. Das Menü kann auch über den Button "Settings" unterhalb der Kanalliste aufgerufen werden.

Kanäle im Datarecording darstellen

Anpassen von Highlights, Alarmen 

Setzen der Parameter für die Auslösung. z.B. Drehzahlbegrenzer ab 15600 U/min
Highlights und Alarme in der Datenanalyse definieren.


Highlights ON / OFF setzen

Über den Button "Highlights" (1) werden nun die gesetzten Werte in der Kanalansicht, in der unteren Rundenasicht (Lap Bar)  und in der GPS Ansicht angezeigt. Du kannst so sehr schnell in einer Runde, aber auch kompletten Session erkennen, ob von dir gesetzte Schwellwerte ereicht werden. 


Alarme & Highlights on / off schalten

Highlight max. / min Abgastemperatur (Bild oben)
Um ein praktisches und nützliches Beispiel zu geben, wurde in der obrigen Abbildung der Bereiche der max. zulässigen Abgastemperatur rot hervorgehoben.  
In einer gelben Farbe wird der minimale Temperaturbereich angezeigt, der zuvor von uns definiert wurde. Wie du sehen kannst, befinden sich die maximalen Temperaturen in den Hochgeschwindigkeits- und Hochdrehzahlpunkten am Ende der Geraden, während die niedrigen in der Mitte der Kurven liegen, wo der Gashebel praktisch geschlossen ist .
Die Highlights werden auch in der "Lap Bar" im unteren Teil des Bildschirms dargestellt, um so leicht innerhalb einer gesamten Session sichtbar zu sein. Diese Darstellung ist nur ein Beispiel und kann auf viele andere kritische Bereiche angewendet werden. (Reifentemperatur, Drehzahl, Lambdawerte, usw.)
Die Highlights auch auf der GPS-Karte dargestellt. Wie du sehen kannst, zeigen ein rotes Dreieck und verbreiterte farbliche Linien den jeweiligen Bereich an.




Anzeige der Headline mit Sektoren, Kurven und Geraden

Über den Button „Setting“ unter der Kanalliste ist es unter anderem möglich, die Anzeige von Richtungsänderungen (Show Heading Changes) und die Anzeige der Intermediates (Show Intermediates) im Kanalmodus als schmale Linie über die komplette Bildschirmbreite zu aktivieren. Diese wird dann oberhalb der Graphen angezeigt.  Somit fällt die Zuordnung zur Position auf der Strecke der dargestellten Kanäle leichter.
Die gestrichelten grauen Linien (bräunlich umrandet) i1, i2, i3 geben die Position der Sektoren ​​an.


Headline mit Kurvenanzeige und Sektoren Einteilung


Rundenvergleich eines, oder mehrere Fahrer
Runden zu Vergleich laden

Rundenvergleiche eines Fahrers
 
(Bild oben)
Durch Klicken auf das Stoppuhr-Symbol (1) in der oberen rechten Ecke des Fensters erscheint das Popup-Fenster der aktuellen Session. Angezeigt werden im diesen Fenster aus die Ideale Zeit und die Rollende Zeit. In der Spalte „Compare“ kannst du die Runden die verglichen werden sollen mit einem Häckchen versehen.


(Bild rechts))
Durch erneutes Anklicken des Stoppuhrsymbols (1), öffnet sich ein Fenster in dem die ausgewählten Runden farbig gekennzeichnet sind.

Über die Schaltfläche "Add Session" können nun auch andere Sessions eines, oder aber auch verschiedener Fahrer zum Rundenvergleich hinzugezogen werden.

Bei dem Rundenvergleich können max. 3 Runden geladen werden.
Über die rote Schaltfläche mit dem weißen Kreutz (rechts oben), können die Runden aus dem Vergleichsmodus entfernt werden.






















 
Fahrerauswahl mehrere Session für den Rundenvergleich


Rundenvergleich mit Deltazeitanzeige

Rundenvergleich mit Deltazeitanzeige

Auch im Rundenvergleich ist es möglich die Graphen nach Zeit (Eieruhr) oder nach Weg (Dreieck) anzeigen zu lassen.
Die untere Anzeige der Deltazeit an dieser Stelle stellt die Differenz in Metern oder Zeit dar. Anhand neben der senkrechten Line an dem Cursor angezeigten Werte kannst du die Unterschiede zwischen den einzelnen Runden schnell erkennen.



GPS DATENERFASSUNG - ANALYSE
GPS Kanal "GLat" (Seitenkräfte) und "GLon"  (Beschleunigung)

Wenn Du die Anzeige von Richtungsänderungen (Show Heading Changes) über den Button "Setting" unter den Kanalliste aktiviert haben, werden im oberen Teil der Grafik grüne Segmente für die Rechtskurven, rote für die Linkskurven und grau für die Geraden angezeigt. (grünlich umrandet).

Anzeige Beschleunigung Verzögerung sowie die Fliehkräfte in den Kurven

Noch einfache wird die Quer- und Längsbeschleunigungen (Kurvenkräfte, Bremsen und Beschleunigungen) in der GPS-Streckendraufsicht angezeigt.
Hier sind die Beschleunigungszonen rot eingefärbt, während die Verzögerung Blau dargestellt wird.
Wenn beim Corsaro die Erweiterung „Lean Angle“ aktiviert wurde, eine optionale Softwarefunktion, mit der die Quer- und Längsbeschleunigungen bei Karts und Autos, sowie bei Motorrädern den Neigungswinkel aufgezeichnet wird, ist es möglich, die seitliche G-Kraft mit einer schmalen grünen Linie anzuzeigen.
Je weiter diese von der Streckenlinie entfernt ist, desto größer sind die seitlichen Beschleunigungskräfte an diesem Punkt.

GPS Datarecording, gefahrene Linie mit Beschleunigung, Verzögerung und Kurvenkräfte


Fortsetzung folgt.....